Kompetenzzentrum

Migration und öffentliche Gesundheit im Gesunde Städte-Netzwerk

 Wie wir arbeiten

 Für die Qualitätsentwicklung im Bereich Migration und Gesundheit wurde das Frankfurter Raster für Gesunde  Integration konzipiert und von der Integrationsbeauftragten bereits im Jahr 2007 veröffentlicht (siehe Fachpublikationen)

Wir arbeiten mit im Bundesweiten  Arbeitskreis Migration und öffentliche Gesundheit bei Integrationsbeauftragten der Bundesregierung.

weitere Fachpublikationen
 

 Verbindliche Kooperationen von Kommunen und Migrantenorganisationen -  Das Beispiel Frankfurt. Expertise im Auftrag des Bundesamtes für         Migration und Flüchtlinge

Immigration et santé publique Politique sanitaire appliquée Projet santé ville  - Rapport de stage (franz.) vom Fachbereich Gesundheitsweissenschaften der Universität Nancy    

Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Papiere

-   Ärzte mit Grenzen -   aus:   ZEIT-Wissen 16.08.2010

 - Das Frankfurter Modell - aus: Blickpunkt öffentliche Gesundheit Ausgabe 1/2010


Hier (soweit vorhanden) die Links zu den Mitgliedsstädten, die ebenfalls als Kompetenzzentren im Netzwerk arbeiten:

Die Stadt Halle (Saale) für stadtteilbezogene, bürgerorientierte Stadtentwicklung,     

Der  Rhein-Kreis Neuss für Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung im Kindes- und Jugendalter,

Die Stadt Herne für das Thema Gesundheitskonferenzen,

Die Stadt Köln zum Thema Gesundheitsförderung im Alter

Die Stadt Stuttgart für Kinder- und Jugendgesundheit  

Der Kreis Unna   für kommunales Gesundheitsmanagement

 

 

 

Ständer Pfeil rechts November 2011

Das Kompetenzzentrum Migration und öffentliche Gesundheit wird vom Gesunde Städte-Projekt Frankfurt betrieben. Wichtiges Ziel ist die Entwicklung von Modellen guter Praxis. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Kommunale Gesundheitsinitiativen - interkulturell mit Migranten für Migranten (KoGis). U.a. wurde von uns maßgeblich das Konzept für die Internationalen Humanitären Sprechstunden im Frankfurter Amt für Gesundheit entwickelt, geplant und unter dem Einsatz von Fachpersonal umgesetzt (2001—2011). Wir organisieren Gesundheitslotsen/innen- Arbeit für die Frankfurter Lebenswelten und lokale, lebensweltbezogene Gesundheitsförderungsprojekte in Zusammenarbeit mit Migrantenvereinen. 2013 und 2015 haben wir erfolgreich KoGi-Lehrgänge zur Ausbildung interkultureller Gesundheitslotsinnen für jeweils 25 Migrantinnen aus inzwischen über 20 Herkunftsländern veranstaltet. Das Fachcurriculum dafür wurde von uns im Frankfurter Gesundheitsamt entwickelt und mit dem medizinischen Fachpersonal des Amtes angewendet und umgesetzt. Lehrgang und Curriculum sind nach unserer Überzeugung als Praktiker im ÖGD auch auf andere Kommunen übertragbar.

Gemeinsam mit der Servicestelle BürgerInnenbeteiligung und dem Quartiersmanagement Frankfurt-Nordweststadt haben wir das KoGi-Settingprojekt "Interkulturelles Gesundheitsnetzwerk Nordweststadt" realisiert. Das Projekt wurde von der Techniker-Krankenkasse und der Stadt Frankfurt am Main finanziell gefördert. Neben dem neueingerichteten interkulturellen Gesundheitstreff arbeitet kontinuierlich eine quartiersbezogene Gesundheits-AG aus lokalen Fachkräften und Initiativen- und Vereinsvertretern.

weitere Artikel über Beispiele guter Praxis für interkulturelle Gesundheitsarbeit im kommunalen Bereich aus Frankfurt am Main, Dortmund und Nürnberg (Veröffentlichung der Gesunde Städte-Nachrichten
 

Letzte Aktualisierung: 10.September  2016